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Ferienwohnung als Kapitalanlage – Macht das Sinn?

Es gab Zeiten, da konnte man Ferienhäuser an der Niederländischen Nordsee für 20.000 Gulden kaufen. Das waren damals rund 18.000 DM und damit nicht einmal ganz 10.000 Euro nach heutigem Verständnis. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Die Preise für Ferienimmobilien sind ebenso in die Höhe geschossen, wie die für normalen Wohnraum. Bleibt die Frage, ob es bei der jetzigen Marktlage Sinn macht, eine Ferienimmobilie als Geldanlage zu kaufen.

Der Bezug zwischen Miet- und Kaufpreis muss passen

Die Preise für Ferienimmobilien steigen seit rund 20 Jahren kontinuierlich an. Das ist auch kein Wunder, denn die Zahl der Menschen, die jährlich in den Urlaub fahren und Ferienimmobilien anmietet, ist gestiegen. Wohingegen die Immobilienzinsen deutlich gesunken sind. Die Kombination aus beidem macht die Immobilien wertvoller und die Geldbeschaffung für den jeweiligen Kreditbetrag günstiger. Beides lassen sich Verkäufer solcher Immobilien bezahlen.

Trotzdem muss man, beim Wunsch eine Ferienimmobilie als Geldanlage zu erwerben, darauf achten, dass der Kaufpreis und die zu erzielende Miete für das Objekt in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. So raten Experten bei einer normalen Mietimmobilie, einen Kauf nur dann vorzunehmen, wenn der Kaufpreis maximal das 20fache der zu erwartenden Jahresmiete ist. Natürlich sind Ferienwohnungen oder -häuser nicht durchgehend vermietet. Dennoch kann man vor einem Kauf aus Gesprächen mit Vermittlungsagenturen vor Ort herausfinden, wie hoch im Durchschnitt die jährlichen Mieteinnahmen sein werden. Mehr als das 20fache dieses Betrages sollte eine Ferienimmobilie nicht kosten – allein schon damit aus der Investition langfristig Gewinne erzielt werden können.

Die Gegebenheiten müssen passen

Eine Ferienimmobilie lohnt sich nur als Geldanlage, wenn verschiedene Punkte von Anfang an positiv zu bewerten sind:

  • Lage der Immobilie

Immobilien an einem gut besuchten Urlaubsort lassen sich leichter vermieten. Die Antworten auf die nachfolgenden Fragen entscheiden maßgeblich darüber, wie häufig ein Objekt letztendlich gebucht wird: Ist die Immobilie strandnah gelegen? Wie ist die Infrastruktur rundherum? Liegt sie in einem beliebten Viertel?

  • Ausstattung

Für die Einrichtung der Ferienimmobilie ist man als Eigentümer selbst verantwortlich. Aber die Frage, ob eine Sauna oder ein Kamin im Haus sind, kann man sich schon beim Kauf der Immobilie stellen. Natürlich sind Ferienimmobilien mit solchen Extras, die auch einen Urlaub im Herbst oder Winter angenehm machen, hoch im Kurs. Möchte man selbst nach dem Kauf die Ausstattungsmerkmale erweitern, erhöht sich dementsprechend die Gesamtinvestition.

  • Konkurrenzsituation

Wie stark ist die Konkurrenz aufgestellt? Das es in beliebten Urlaubsorten viele Ferienimmobilien gibt, ist vollkommen normal. Sind die Ferienwohnungen rund um das Objekt, das man selbst kaufen will, aber so günstig, dass man bei einer ähnlichen Mietpreisgestaltung unter der 20-Fach-Faustregel landen würde, sollte man von dem Kauf Abstand nehmen.

Das muss in der Mietpreiskalkulation berücksichtigt werden

Die wenigsten haben das notwendige Geld für den Kauf einer Immobilie direkt zur Hand, weshalb eine Bankfinanzierung auch stets eine wichtige Rolle spielt. Vor dem Kauf einer Ferienimmobilie sollte man sich darüber informieren, welche anfallenden Kosten durch die Mieteinnahmen abgedeckt werden müssen. Diese sind z. B.:

  • Zinsen und Tilgungsrate für den Kredit
  • Instandhaltungskosten
  • Reinigungskosten
  • Kosten für die Vermittlung durch eine Agentur
  • Kosten für Inserate in verschiedenen Internetportalen
  • Möglicher Leerstand

Grundsätzlich sollte eine Kalkulation so ausgelegt sein, dass eine Belegungsdauer von 17 Wochen im Jahr ausreicht, um alle Kosten abzudecken. Das ermöglicht noch eine Menge Leerstand im Jahr – der aber in den meisten Fällen außerhalb der Saison auch bestehen wird.

Eine Ferienimmobilie kann sich als Kapitalanlage lohnen

Eine Ferienimmobilie kann sich als Kapitalanlage lohnen, sofern die o. g. Aspekte berücksichtigt wurden. Befindet sich die Immobilie in Deutschland, können der Kauf und eventuell in der Anfangsphase auftretende Verluste, sogar steuerlich geltend gemacht werden.

Über die ERA Deutschland GmbH

Die ERA – Electronic Realty Associates – wurde 1972 in den USA mit der Idee gegründet, lokale Marktkompetenz mit modernen Verkaufstechniken zu verbinden, um die Ergebnisse zu liefern, die Käufer und Verkäufer heute für einen erfolgreichen Kauf und Verkauf ihrer Immobilie benötigen. Die ERA Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main schließt als Franchisegeber mit leistungsfähigen und leistungsbereiten rechtlich selbstständigen Immobilienmaklern Partnerverträge ab. Der Fokus liegt in der Vermittlung von Wohnimmobilien.

Im Jahr 2019 verfügt ERA über ein Netzwerk von mehr als 2.300 Büros weltweit. Mit über 1.100 Büros und rund 8.000 Immobilienberatern in Europa wie in Albanien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kosovo, Luxemburg, Malta, Montenegro, Niederlande, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Türkei und Zypern, zählt die ERA zu einem der größten Maklerunternehmen in Europa.

Text: Diginauten Lengemann & Lengemann GbR / ERA Deutschland GmbH